Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 2026
Geltungsbereich: Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Julian Lenders – Coreelite Gaming (im Folgenden: „Auftragnehmer“) und seinen Kunden.
1. Allgemeines
1.1. Alle Lieferungen, Leistungen und Angebote des Auftragnehmers erfolgen ausschließlich auf Grundlage dieser AGB.
1.2. Diese gelten auch für künftige Geschäftsbeziehungen, selbst wenn sie nicht erneut ausdrücklich vereinbart werden.
1.3. Spätestens mit Auftragserteilung gelten diese Bedingungen als angenommen.
1.4. Der Auftragnehmer handelt als Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG, daher wird keine Umsatzsteuer berechnet.
2. Zusammenarbeit
2.1. Die Parteien arbeiten vertrauensvoll zusammen und informieren sich bei Abweichungen vom vereinbarten Vorgehen unverzüglich.
2.2. Erkennt der Auftraggeber, dass Angaben fehlerhaft, unvollständig oder unklar waren, hat er dies unverzüglich mitzuteilen.
3. Angebot und Vertragsabschluss
3.1. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Individuelle Angebote gelten innerhalb der im Angebot genannten Frist. Wird keine Frist erwähnt, ist das Angebot 12 Stunden gültig. Möchte der Kunde das Angebot nach Ablauf der Frist eingehen, erfolgt eine Neuberechnung aufgrund eventuell veränderter Einkaufspreise.
3.2. Aufträge werden nach schriftlicher Bestätigung bindend. Ein Auftrag kann auch durch Übergabe bzw. Zurverfügungstellung von Arbeitsmaterial wirksam erteilt werden.
3.3. Der Auftragnehmer behält sich vor, Aufträge aus technischen oder inhaltlichen Gründen abzulehnen. Erfolgt keine Ablehnung innerhalb von zwei Wochen, gilt der Auftrag als angenommen.
3.4. Vorarbeiten zur Projektdefinition (z. B. Konzepte, Recherche, Prototypen) sind kostenpflichtig.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
4.1. Der Auftraggeber stellt Informationen, Inhalte, Daten und Zugriffsdaten rechtzeitig bereit.
4.2. Materialien müssen in einem gebräuchlichen, verwertbaren Format übergeben werden. Kosten für Konvertierung trägt der Auftraggeber.
4.3. Der Auftraggeber versichert, dass er sämtliche zur Nutzung erforderlichen Rechte an übermittelten Materialien besitzt.
4.4. Mit Veröffentlichung der bereitgestellten Inhalte gilt die Leistung als erbracht. Änderungsverlangen nach Abnahme werden zusätzlich berechnet.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
5.1. Es gelten die Preise des individuellen Angebots. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben.
5.2. Zusätzliche Leistungen, die nicht Vertragsbestandteil sind, werden gesondert berechnet.
5.3. Der Auftragnehmer kann Leistungen an geeignete Partnerunternehmen weitergeben.
5.4. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 10 Tagen ohne Abzug zahlbar.
5.5. Abschlagszahlungen können vereinbart werden. Bei größeren Projekten sind 1/3 bei Auftragserteilung, 1/3 nach Bereitstellung der Entwicklungsumgebung mit vorläufigen Inhalten und 1/3 nach Endabnahme fällig.
5.6. Bei Zahlungsverzug können Verzugszinsen in Höhe von 8 % über Basiszinssatz verlangt werden.
5.7. Aufrechnung oder Zurückbehaltung ist nur bei unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Ansprüchen zulässig.
6. Termine
6.1. Termine gelten nur als verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich vereinbart wurden.
6.2. Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder wegen fehlender Mitwirkung des Auftraggebers hat der Auftragnehmer nicht zu vertreten.
6.3. Verzögert der Auftraggeber den Projektablauf erheblich, kann der Auftragnehmer vom Vertrag zurücktreten oder Mehraufwand berechnen.
7. Leistungsänderungen
7.1. Änderungswünsche sind schriftlich mitzuteilen. Die Auswirkungen (Kosten, Termine) werden dem Auftraggeber vor Umsetzung mitgeteilt.
7.2. Der Auftragnehmer darf zumutbare Leistungsänderungen vornehmen, sofern der Vertragszweck nicht beeinträchtigt wird.
8. Gewährleistung (Webdesign und Dienstleistungen)
8.1. Nach Übergabe der finalen Version ist der Auftraggeber zur Prüfung verpflichtet. Erfolgt keine Beanstandung innerhalb von 7 Tagen, gilt die Leistung als abgenommen.
8.2. Mängel sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Der Auftragnehmer hat zunächst das Recht zur Nachbesserung.
8.3. Nach zweimaliger erfolgloser Nachbesserung kann der Auftraggeber Minderung oder Rücktritt verlangen.
8.4. Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
8.5. Die Haftung für Datenverlust ist ausgeschlossen, wenn der Auftraggeber keine angemessene Datensicherung vorgenommen hat.
9. Gewährleistung (Hardwarehandel)
9.1. Für gebrauchte Hardware gilt eine Gewährleistungsfrist von 12 Monaten, soweit gesetzlich zulässig.
9.2. Bei Neuware gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
9.3. Die Haftung ist ausgeschlossen für:
-
normalen Verschleiß,
-
Schäden durch unsachgemäße Nutzung,
-
Drittmanipulationen,
-
Überhitzung, Übertaktung, Feuchtigkeit, Flüssigkeitseintritt.
- Eingriffe durch Dritte, die nicht vom Auftragnehmer autorisiert wurden. Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Auftragnehmer bei Hinzuziehung Dritter zu informieren, welche Hard- und/oder Softwareänderungen vornehmen möchten. Die Gewährleistung gilt nicht für Schäden, die durch unautorisierte Dritte
9.4. Eine Funktionsgarantie besteht nur, wenn sie ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
10. Eigentumsvorbehalt
10.1. Gelieferte Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers.
10.2. Veräußert der Auftraggeber die Ware weiter, bevor der Kaufpreis vollständig bezahlt wurde, tritt er hiermit sämtliche daraus entstehenden Forderungen gegen Dritte in Höhe des noch offenen Betrags an den Auftragnehmer ab.
10.3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die abgetretenen Forderungen einzuziehen. Die Abtretung tritt automatisch bei Weiterverkauf der Ware ein.
11. Urheberrechte & Nutzungsrechte
11.1. Der Auftragnehmer behält sämtliche Urheberrechte an erstellten Designs, Grafiken, Layouts, Code und Konzepten.
11.2. Nutzungsrechte werden nur im vereinbarten Umfang übertragen.
11.3. Vorlagen, Entwürfe und Zwischenergebnisse dürfen nicht ohne Zustimmung weiterverwendet oder verändert werden.
12. Haftung für Werbemaßnahmen
12.1. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für fehlerhafte Darstellung oder technische Probleme von Suchmaschinen, Werbenetzwerken, Social-Media-Plattformen oder Werbeträgern.
12.2. Es werden keine Erfolgsversprechen für Werbekampagnen gegeben.
13. Haftung für Inhalte Dritter
13.1. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Inhalte, Daten oder Materialien, die der Auftraggeber bereitstellt (z. B. Texte, Bilder, Logos). Suchmaschinen, Werbenetzwerken, Social-Media-Plattformen oder Werbeträgern.
13.2. Insbesondere besteht keine Verantwortung für die Rechtmäßigkeit, Urheberrechte, Datenschutzbestimmungen oder sonstige rechtliche Vorgaben Dritter.
13.3 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Nutzung solcher Inhalte resultieren.
14. Referenzen
Der Auftragnehmer darf den Auftraggeber öffentlich als Referenz nennen und erbrachte Leistungen zu Demonstrationszwecken verwenden, sofern der Auftraggeber dem nicht widerspricht und kein berechtigtes Interesse entgegensteht.
15. Widerrufsrecht
15.1. Ein Widerrufsrecht besteht ausschließlich für Verbraucher gemäß §§ 312g, 355 BGB.
15.2. Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (gewerbliche Kunden, Selbstständige, Institutionen) haben kein Widerrufsrecht.
15.3. Das Widerrufsrecht erlischt bei:
-
individuell angefertigten oder konfigurierten Produkten (z. B. PC-Builds),
-
Dienstleistungen, die vollständig erbracht wurden, nachdem der Verbraucher der Ausführung ausdrücklich zugestimmt hat,
-
digitalen Inhalten, wenn die Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat.
16. Schlussbestimmungen
16.1. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
16.2. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit des übrigen Vertrags unberührt.
16.3. AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil.
16.4. Es gilt deutsches Recht.
16.5. Gerichtsstand ist Kleve, sofern gesetzlich zulässig.